Connecting Continents e.V.
Unsere
Projekte
Die Connecting Continents Secondary School
Da fehlende Bildung mitunter die größte Ursache für Armut ist, entstand schnell die Idee zum Bau und Unterhalt einer Secondary School auf der Insel Pemba, Tanzania. Im Jahr 2006 wurde schließlich der Bau der Schulgebäude abgeschlossen und der Schulbetrieb startete mit 120 Schülerinnen. Inzwischen besuchen 330 Schülerinnen und Schüler die Schule. Die Vorgabe ist dabei immer, dass mindestens 50 % der Schüler Mädchen und mindestens 25 % (Halb)Waisen sind.


Der Unterhalt der Schule
Mit den Spenden, Mitgliedschaften und Patenschaften versuchen wir, die Kosten des laufenden Schulbetriebes wie die Gehälter der 25 Angestellten sowie für Material und laufende Ausgaben zu decken, damit der Erhalt der Schule gewährleistet wird.
Ökologische Ausrichtung
Viel Wert wird auch auf eine ökologische Ausrichtung gelegt. Eine Photovoltaikanlage mit Speicher versorgt die Schule 24 Stunden am Tag mit Strom, und eine solarbetriebene Wasserpumpe die Schule und teilweise das angrenzende Dorf mit frischem Trinkwasser.


Photovoltaikanlage Karume Berufsschule
Eines unserer größeren Projekte war 2013 der Bau einer 75 kW Photovoltaikanlage auf dem Dach der Karume Berufsschule in Sansibar. Hilfe hatten wir dabei von Schülern der Berufsschule (Ausbildungsrichtung Elektriker und Mechaniker). Die Solarmodule, die Wechselrichter, das Montagegestellt sowie das Gerüst waren Spenden aus Deutschland. Im Gegenzug für die kostenfreie Montage der Photovoltaikanlage und das Material dürfen nun jedes Jahr acht Abschlussschüler der Connecting Continents Secondary School die Karume Berufsschule kostenfrei besuchen, um dort eine Ausbildung zu machen.



Bau einer Zahnarztpraxis
Im Januar 2016 besuchte Dr. Mimi Blien anlässlich des zehnjährigen Schulfestes erstmals die Connecting Continents Secondary School. Damals inspizierte sie die Münder einiger Schüler und war schockiert von den Folgen fehlender Prophylaxe. Regelmäßige Früherkennung von Karies, konservative Therapie und professionelle Zahnreinigung gibt es auf Pemba nicht. Schnell wuchs der Gedanke eine Zahnstation auf dem Gelände der Schule zu errichten, mit dem Ziel ein erfolgreiches Prophylaxesystem einzuführen, und zum anderen chirurgisch und konservierend zu behandeln. Dank vieler Helfer sowie Sach- und Geldspenden war 15 Monate später das Doktorhaus mit Zahnarztpraxis bezugsfertig. Seitdem herrscht hier reger Betrieb. Gemeinsam mit Prof. Dr. Dr. Ralf Dammer bildete Dr. Blien einen einheimischen Dentisten sowie eine Assistentin vor Ort aus, sodass diese selbstständig Behandlungen durchführen können.

Doktorhaus mit Zahnarztpraxis im Rohbau

Doktorhaus mit Zahnarztpraxis fertiggestellt 2017



Bau einer Werkstatt
Um zukünftige Erhaltungsarbeiten und Reparaturen von Schulmöbeln und Ähnlichem leicht selber durchführen zu können, wurde in 2019 eine Werkstatt auf dem Schulgelände errichtet. Ein ehemaliger Schüler wird sich nun um die Erhaltung der Schulgebäude, etc. kümmern. Die Werkstatt gibt uns auch die Möglichkeit Schüler an praktische Arbeiten heranzuführen.




Straßenbau
Der Weg vom Dorf zur Schule war bisher von Schlaglöchern und Unebenheiten geprägt. Eine geteerte Straße gab es hier nicht. In 2019 haben wir uns schließlich dazu entschlossen einen befestigten Weg anzulegen. Viel Hilfe haben wir hierbei von den Schülern und Dorfbewohnern bekommen.
Bau eines Brunnens
Sauberes Wasser ist das dringendste und wichtigste Bedürfnis der Menschen. Gerade in Gebieten wie Afrika, ist die Versorgung mit sauberem Trinkwasser lebensnotwendig.
Im Dorf Mgogoni, in dem sich die Connecting Continents Secondary School befindet, herrschte ein akuter Mangel an sauberem Trinkwasser. Diese Situation gibt es überall in Pemba. Es entstand deshalb die Idee im Dorf Mgogoni einen autarken Brunnen zu bauen. Es wurde schließlich ein 70 Meter tiefer Brunnen gebohrt und ein kleines Wasserhaus gebaut, in dem die Technik untergebracht wurde. Auf dem Dach wurde eine PV-Anlage mit Batteriespeicher installiert. Die Pumpe und die UV-Reinigung des Wassers können somit autark betrieben werden. Der Brunnen beliefert nun die 500 Menschen im Dorf täglich mit frischem Wasser.


Wir sagen Danke
Danke unseren vielen freiwilligen und ehrenamtlichen Helfern. Durch euch konnten die Projekte so schnell umgesetzt werden.

Helfen Sie mit Ihrer Spende und
unterstützen Sie unsere Schule
Alle Helfer der Connecting Continents e.V. arbeiten ehrenamtlich. Jede Spende kommt somit als Direkt-Hilfe an und wird ausschließlich für die Umsetzung der Projekte verwendet.